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Der Lehrgang ermöglicht einen fundierten Einblick in die Versicherungsbranche. Offen steht er für Maturanden und Absolventen der Berufsmatura – auch aus nicht kaufmännischer Richtung. Die Mobiliar erschliesst mit der neuen Ausbildung gezielt den Mittelschulkanal.

Bevor Nadja Ryter 2009 das Architekturstudium an der ETH Zürich aufnahm, absolvierte sie ein Praktikum in einem Architekturbüro. Das Praktikum gefiel ihr, aber: «Mir war das Studium viel zu theoretisch und darum habe ich nach drei Monaten abgebrochen», erklärt sie. Über die Studienberatung kam sie zum neuen Ausbildungsgang. Weil sie sich auch für BWL interessierte und ihr eine Versicherung sympathischer war als eine Bank, kam der neue Lehrgang gelegen. «Ich wollte praxisorientiert arbeiten. Die Mobiliar gefiel mir vor allem wegen den Schadenskizzen», sagt die 21-Jährige. «Jetzt sehe ich die Prozesse dahinter, alles ist miteinander verknüpft, so wie ein grosser Bienenstock.» Zurzeit arbeitet Nadja Ryter im Sponsoring, danach folgen je sechs Monate im PM Haft und im Spezialschaden. Es ist die Abwechslung, die ihr gefällt. Ihre Zukunft kann sie sich gut in der Versicherungsbranche vorstellen. Auch ein Studium ist nicht ausgeschlossen, aber bestimmt nicht mehr Architektur.

Ein Inserat war der Auslöser. «Ich sass im Zug und las ‹20 Minuten›, als ich den Ausbildungsgang entdeckte», sagt Tanja Tobler. Nach der Lehre zur Detailhandelsfachfrau bei der Post absolvierte sie die Berufsmatur. Der Einstieg in die Versicherungsbranche kam wie gerufen: «Ich wollte weg vom Verkauf», gibt sie zu. Banken bieten solche Einstiegsprogramme schon länger. Für Tanja war aber klar: «Versicherungen sind offener und bieten mehr Teilgebiete als eine Bank.» Dank dem guten Image war die Mobiliar ihre Favoritin. Die Wahl hat sich bewährt: «Hier gefällt mir die Eigenverantwortung», sagt die 20-Jährige. Mit einem Knopfdruck könne man vieles auslösen, beispielsweise zu viel Rabatt oder eine falsche Police – ein ganzer Rattenschwanz. Zurzeit arbeitet die begeisterte Volleyballspielerin in der Abteilung Betrieb Privatpersonen. Nach ihrem Abschluss 2012 möchte sie bei der Mobiliar bleiben. Trotz ihrem dritten Abschluss in der Tasche, will sie sich auf jeden Fall in der Versicherungsbranche weiterbilden.