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Die Mobiliar erzielt erneut ein ausgezeichnetes Ergebnis – für das Geschäftsjahr 2010 gibt es viel Positives zu vermelden: Die Mobiliar wächst im Nicht-Leben- und im Lebengeschäft gut 3 Prozentpunkte über dem Markt und erzielt einen Gewinn von 408.6 Mio. Franken (Vorjahr 393,5 Mio.). Das Rekordergebnis hat mehrere Gründe: Aussergewöhnliche Kundentreue und hohes Qualitätsbewusstsein der Versicherten, Kundennähe und bedürfnisgerechte Angebote, unkomplizierten Schadenservice – und ein günstiger Schadenverlauf. «Erfolgreich sind wir auch, weil uns viele Kunden weiterempfehlen», so CEO Urs Berger.
Vorab das Nicht-Lebengeschäft verzeichnet ein hervorragendes Ergebnis: Dabei hilft die Natur mit, welche die Schweiz von grösseren Elementarschäden verschont. So liegt die Schadenbelastung bei tiefen 61,3%. Weltweit wird 2010 jedoch als Katastrophenjahr in Erinnerung bleiben: Der Wintersturm Xynthia in Südwest- und Nordwest-Europa, der Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull auf Island, die Erdbeben in Haiti, Chile und China, die Überschwemmungen in Pakistan und die Hitzewelle in Russland haben Schäden von insgesamt über 130 Mia. Dollar zur Folge – abgesehen von unzähligen Todesopfern.
Erfreulich auch das Lebengeschäft, wo die Mobiliar ihre Leaderstellung als Rückversicherer von Vorsorgeeinrichtungen festigen und auch in der Risiko-Todesfallversicherung die Marktführerschaft ausbauen kann.
Mit einem Gewinn von 310,0 Mio. Franken (Vorjahr 367,9 Mio.) ist das finanzielle Ergebnis sehr gut, wenn auch etwa tiefer als 2009; dies eine Folge des volatilen Umfelds, der tiefen Zinsen und der verhaltenen Wirtschaftsentwicklung – zudem hat der Kurszerfall von Euro und US-Dollar negativen Einfluss.